Ersten Ultra-Marathon in Jordanien gefinisht! 13.04.2018

Eine neue Streckenführung, also nicht mehr von Amman zum Toten Meer und damit zum tiefsten Punkt der Erde, sondern direkt am Toten Meer entlang führte der diesjährige Dead Sea Ultra. Der Start war sehr früh und dennoch wurde die 30 Grad-Marke schnell erreicht. Die wenigen Zuschauer am Wegesrand waren ausschließlich Helfer und Soldaten. Es war eine relativ triste Strecke, teilweise auf der Landebahn eines verlassen wirkenden Flughafens und auf Wüstenstraßen. Dafür alle 3 KM eine Wasserstelle. Schade nur, dass diese nach Beendigung des parallel stattfindenden Halbmarathonlaufs auf dem Rückweg abgebaut wurden. Damit wurde es auf den letzten 10 Kilometern richtig hart. Eine Fahrradfahrerin erbarmte sich und reichte mir auf der einsamen Strecke ihr Wasser. An dieser Stelle vielen Dank dafür! Ich habe den Lauf – immerhin erst mein erster Ultra-Marathon – konservativ begonnen, konnte aber zunehmend mehr Tempo aufnehmen und habe die ersten 40 Kilometer recht problemlos überstanden. Dann wurde es allerdings immer härter, was auch an den steigenden Temperaturen und dem fehlenden Wasser lag. Trotz mehrerer Dixie-Klo-Pausen schaffte ich insgesamt die 50 Kilometer dann aber doch noch unter fünf Stunden. Für den Einstieg in die Ultra-Läufe ein ganz ordentliches Ergebnis, wie ich finde!

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